
Was ist Ɓŕixda? Für Shila scheint alles eine Illusion, das gesamte Erlebte, für Gen ist es Realität.
Shila findet sich in dem neuen Schulalltag ein, sie fügt sich wie jedes Kind im System ein. Gen kommt aus einer anderen Zeit, einer anderen Welt, von einem anderen Volk für ihn ist alles irgendwie fremd. Er versucht sich zurecht zu finden in einer Welt, Gesellschaft die bestimmt ist von der Weltgemeinschaft, den Tyrannen seiner Kindheit, doch sein Herz schafft dies nicht.
So findet er ein Wesen, welches ihm hilft, zurück in die anderen Welten in das Anduman zu gehen. Dort macht er sich auf seine Mutter zu finden, um so wieder ein glückliches Leben zu haben. Ein Leben wie er es einst hatte.
Shila wird in ihrem Zwischenzustand von jemanden überrascht, den sie sehr bewundert. Dieser hilft ihr ihre Fragen zu beantworten. Das ist aber nicht alles, es erscheint bei einem bestimmten Mond ein Einhorn, welches Shila anbietet, ihr zu helfen.
Was ist Ɓŕixda, ist dieses doch echt?
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LESEPROBE
[...]„Wo sind wir?“, wunderte sich Shila.
„Im Anduman, in dem Ere Silberstreifen, doch dafür ist keine Zeit, spring Donekind!“, rief Eƀuŕ laut, dabei wurden ihre Muskeln immer größer, und der Bach sowie die Winde begannen wild zu tosen.
„Ich verstehe nicht! Was ist mit meinem Vater und Fiaka!?“, wurde Shila von der Aufregung mitgerissen und schrie lauthals aufgebracht: „Fiaka, Papa, Nafi…!“, als sich die Ereignisse plötzlich überschlugen!
Etwas Rotes, Flüssiges schwallte Shila plötzlich blitzscharf entgegen. Es war salzig, schmeckte nach Eisen und roch seltsam. Es spritzte ihr direkt ins Gesicht, so dass sie nichts mehr sah. Ihre Augen waren von der roten Masse getränkt. Ihr Herz begann zu rasen, tief im Inneren wusste sie, was in ihrem Gesicht war, doch in diesem Augenblick vermochte es ihr nicht bewusst zu sein, was das Warme war, das ihr die Sicht versperrte. Sie konnte darüber auch nicht nachdenken, denn sie war mit aller Kraft beschäftigt ihr Gleichgewicht aufrecht zu halten.
Sie wusste nicht wieso, doch aus irgendeinem Grund verlor sie ihren Halt. Sie versuchte erbittert um sich zu greifen und Halt zu suchen, doch sie griff nur ins Leere. Ihr Herz pochte wild, sie spürte es, sie ahnte es, irgendetwas Schlimmes war passiert! Blind schrie sie unentwegt los, war es die Unwissenheit und Blindheit in dem Moment, die Ungewissheit über das, was passiert war, weswegen sie schrie oder die Tat an sich?!
Sie sackte zusammen und nach wenigen Augenblicken landete sie im Bach vor ihr: „Aua!“, beendete sie ihr verzweifeltes Schreien. Dabei verletzte sie ihre Knie und ihre Hand an den spitzen Steinen, die im Bach waren. Ohne dass sie verstand wieso, begannen sich ihre Augen blitzschnell mit Tränen zu füllen. Die Tränen, die tief aus ihrer Seele kamen, wischten das warme Rot aus ihrem Gesicht. Ihre zerkratzten Knie schmerzten, doch dieser Schmerz war in dem Moment von Bedeutungslosigkeit, denn was sie vor sich sah, war [..]

