
Dies ist der erste Teil der Buchreihe „Wiedergeburt des Ɓŕixda“. Die Geschichte basiert vordergründig auf geltischer Mythologie, wie den Rodu Geleiśe, siehe dazu meine Sachbücher.
In einer kleinen Alpenstadt wohnt die zehnjährige Shila. Die Umgebung, die Welt der Erwachsenen ist geprägt von der Weltgemeinschaft, einer Organisation, die alles beherrscht. Sie ist geprägt von Einengung und gräulicher Tristesse.
Was für ein Leben erwartet Shila, - ein durchschnittliches Leben einer Tochter einer armen, alleinerziehenden Kassenverkäuferin? Ein Leben bestimmt von den Mächtigen?
Shila macht sich über das alles keine Gedanken, sie liebt einfach Spaß zu haben, nur die Dunkelheit, die macht ihr Angst.
Doch in dieser ängstlichen Dunkelheit erblickt sie etwas Seltsames, Unglaubliches, ein Licht in eine neue Welt.
Dort tritt sie eine Reise an und entdeckt ein trauriges Kind. Es ist eine Welt wie sie sie in ihren Kinderbüchern kennt, doch ist sie ganz anders.
Diese Welt, die aus unendlich vielen Wesen, Welten besteht, - wie passt diese Welt in die Welt der Menschen, wie passt dieses ganze Erlebnis in ihren Weg, in ihre Zukunft?
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LESEPROBE
Shila wurde verwirrt und noch ängstlicher. Nervös wiederholte sie: „Fiaka, was ist los?“Etwas abwesend blickte dieser zu ihr und rief erschreckt: „Sie kommen!“ Plötzlich kam eine starke Windböe, es klang, als ob der Wald heulte und Shila verlor fast ihren Halt unter den Füßen, so stark war der Wind. Es war, als ob der Wald in Aufruhr war. Ängstlich setzte sie sich hin und klammerte sich an Aŕti fest. Und dann, auf einen Schlag, wurde es Nacht und ganz still. Es war ein sehr ruhiger Moment und ein süßlicher Duft lag in der Luft. Die bedrohliche Atmosphäre war wie weggefegt, stattdessen geschah etwas Seltsames: Aus der Erde und aus den Sträuchern kamen lauter bunte, warme Lichter, die wie Sternchen strahlten. Sie begannen den Ort langsam zu füllen, so dass der ganze Raum mit bunten, warmen Lichtern erhellt war. Es war so wie in einer lauen Sommernacht unter freiem Himmel, wenn man zusammenkam, um zu speisen und dabei lauter goldene Lichterketten die Bäume und den Himmel zierten. Es waren sicher hunderte solcher Lichtkugeln. „Glühwürmchen!“, rief Shila aus und ihre Angst wurde zu Staunen und Freude. Doch es waren keine Glühwürmchen, denn die Kugeln waren bunt und größer als Glühwürmchen. Fasziniert von diesem wunderschönen Schauspiel stand sie auf, um es zu beobachten. Als sie die vielen Kugeln bewunderte, bemerkte sie plötzlich, dass eine davon ihr immer näherkam. War das Zufall? Je näher diese Lichtkugel auf sie zukam, umso genauer konnte sie erkennen, was es war. Sie traute ihren Augen kaum, als sie die Umrisse erkannte, es waren keine Glühwürmchen oder einfach Lichtkugeln! Das Lichtlein huschte vorbei und blendete sie im Seitenwinkel, sie neigte den Kopf in dessen Richtung und konnte etwas Kleines, Goldenes entdecken.Das Licht schwebte wieder direkt vor ihren Augen zurück und blendete sie mit starkem Sternenlicht, wobei das Licht eine sanfte, wohltuende Farbe hatte und warm war. „Was will ich mit dir machen, Donekind? Überhaupt, was tut ein Donekind in diesen Eres? Ist deren Dasein nicht schon verwirkt?“, flüsterte das Lichtlein besorgt mit klarer, aber freundlicher Stimme.Shila starrte direkt in das Licht, doch konnte sie immer noch nichts außer den Umrissen erkennen! Da zog sich das Licht plötzlich zusammen und vor ihr stand ein Wesen, ganz klar.Shila begann schwer vor Aufregung zu atmen…es war eine Fee! Sie stand inmitten von Hunderten oder Tausenden kleiner Feen. „Wow, lauter Feen!“, flüsterte sie und ihre Augen begannen zu funkeln.

